Manfred Gebhardt WR-O WirtschaftsRedaktion Oberpfalz Hauerstraße 24 92224 Amberg - 1998 – 2020

HORIZONT


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Gemeinwohl-Ökonom Helmut Lind:
"Wir stehen am Sterbebett des Kapitalismus"

Deutscher Medienkongress 2020

Frankfurt am Main (ots|wro) - Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München, wird beim 12. Deutschen Medienkongress über "werteorientiertes Miteinander als Leitbild der Zukunft" referieren. Die Fachzeitung HORIZONT (dfv Mediengruppe) hat bereits vor dem Kongress mit ihm über die Entwicklung
von Banken und das Wirtschaftssystem im Allgemeinen gesprochen.

Das vollständige Interview findet sich auf horizont.net. Der 12. Deutsche Medienkongress findet am 29. und 30. Januar 2020 in der Alten Oper Frankfurt statt. Das zweitägige Branchen-
treffen liefert News, Trends und Inspiration von Unterneh-
menslenkern, Querdenkern und kreativen Köpfen aus Unternehmen, Medien und Agenturen. Einer der Höhepunkte ist die Verleihung des HORIZONT Award an die Männer und Frauen des Jahres 2019.

Veranstalter des Deutschen Medienkongresses 2020 sind HORIZONT und dfv Conference Group (beide dfv Mediengruppe).

Ausführliche Informationen zum Programm finden sich auf www.deutscher-medienkongress.de.
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Die dfv Conference Group entwickelt, organisiert und gestaltet als Veranstaltungstochter der dfv Mediengruppe Kongresse und Konferenzen für verschiedenste Branchen und Themen. Die dfv Mediengruppe publiziert mit ihren Töchtern und Beteiligungen über 100 Fachzeitschriften für wichtige Wirtschaftsbereiche. Viele der Titel sind Marktführer in den jeweiligen Branchen.

HORIZONT ist seit über 30 Jahren die Top-Medienmarke für aktuelle News, Fakten, Hintergründe und Veranstaltungen zu Themen aus der Welt von Marketing, Werbung und Medien. Leser und Nutzer sind Marketing- und Werbeprofis in Unternehmen, Agenturen und Medien. Debattenorientiert, meinungsstark und hintergründig berichtet HORIZONT über das gesamte Spektrum der Marketingkommunikation: von den Marketingstrategien der Unternehmen über Trends im Agenturbusiness bis zur Entwicklung in den klassischen und digitalen Medien.

Die dfv Mediengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunter-
nehmen in Europa. Mit ihren Töchtern und Beteiligungen publiziert sie über 100 Fachzeitschriften, Viele der Titel sind Marktführer in wichtigen Wirtschaftsbereichen. Das Portfolio wird von genau so vielen digitalen Angeboten und 400 aktuellen Fachbuchtiteln ergänzt. Mehr als 150 Veranstal-
tungen wie Kongresse und Messen bieten neben Informa-
tionen auch die Gelegenheit zu intensivem Netzwerken. Die dfv Mediengruppe beschäftigt mehr als 950 Mitarbeiter im In- und Ausland und erzielte 2018 einen Umsatz von 143,8 Millionen Euro.

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Dabei machte Lind klar: "Konventionelle Banken, wenn sie keinen gesamtgesellschaftlichen Verantwortungskontext haben, werden mit der Zeit keinen Bestand haben. Man kann sie leicht durch digitale Angebote ersetzen. Banken, die authentisch Sinn vermitteln können, haben mehr Chancen als noch vor 20 Jahren."

Die Sparda-Bank München arbeitet seit 2011 nach den Grundsätzen der Gemeinwohlökonomie. Sie lassen sich nach den vier Kriterien Menschenwürde, Solidarität & Gerechtigkeit, Ökologische Nachhaltigkeit sowie Trans-
parenz & Mitentscheidung testieren. "Die Neuausrichtung schlägt sich nicht direkt in der Gewinn- und Verlustrech-
nung nieder", sagt Lind. "Aber wir gewinnen mit diesem Thema zunehmend neue Kunden. Aus internen Statistiken wissen wir, dass sich an manchen Geschäftsstellenstand-
orten jeder fünfte Neukunde für uns entscheidet, weil wir ein Gemeinwohlökonomie-Unternehmen sind. Das Prinzip ist für viele die Antwort auf die krisenhaften Entwicklungen der Gegenwart."

Diese Entwicklung war nicht von Anfang an abzusehen.
Zu Beginn hatte Lind "viele schlaflose Nächte". "Viele Mitarbeiter haben mich damals auch gewarnt. Wer gegen den Mainstream bestimmte Dinge tut, wird immer mit Ängsten, Irritationen oder Ohnmachtsgefühlen konfron-
tiert. Aber da muss man eben durch. Heute ist unsere Positionierung sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Kunden erfolgreich verankert", resümiert er.

Im Interview mit HORIZONT erklärt Lind zudem, dass er die kapitalistische Wirtschaftsordnung generell in der Krise sieht: "Die soziale Marktwirtschaft existiert nur noch auf dem Papier. Das Geld steht über der Menschenwürde, die Gier über der Tugend. Wir erleben eine EZB-Politik, die eher einer Planwirtschaft gleicht, alles wird von oben festgesetzt. Wir stehen am Sterbebett des Kapitalismus."

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